Distributed Computing
Verteiltes Rechnen
Was ist das?
Unter verteiltem Rechnen versteht man ein Modell, bei dem verschiedene Komponenten einer Software auf mehreren Computern ausgeführt werden, jedoch als ein einziges System zusammenarbeiten. Wenn Sie beispielsweise über einen Webbrowser nach etwas suchen, wird Ihre Anfrage tatsächlich von verschiedenen Servern an unterschiedlichen Standorten verarbeitet. Jeder Server erstellt unabhängig von den anderen eine Antwort. Die Ergebnisse werden anschließend zusammengeführt und auf Ihrem ursprünglichen Gerät angezeigt. Dabei merken Sie nicht, wie viele Server erfolgreich – oder erfolglos – dazu beigetragen haben, die gewünschten Ergebnisse zu finden. Darin liegt die Stärke des verteilten Rechnens: Ein Computer kann die Ressourcen anderer Computer nutzen, ohne dass der Ausfall eines einzelnen Computers die gesamte Aufgabe gefährdet.
Zu beachten ist, dass verteiltes Rechnen zwar als Oberbegriff für verwandte Konzepte wie paralleles Rechnen und Grid Computing dient, sich die jeweiligen Methoden jedoch unterscheiden. Paralleles Rechnen setzt ein deutlich höheres Maß an Koordination und Ressourcenteilung zwischen den einzelnen Knoten voraus, während Grid Computing in der Regel heterogener ist und Computer umfasst, die nur lose miteinander verbunden sind. Welche Form des verteilten Rechnens für Sie geeignet ist, hängt maßgeblich von der Aufgabe ab, die Sie erledigen möchten.
Zu beachten ist, dass verteiltes Rechnen zwar als Oberbegriff für verwandte Konzepte wie paralleles Rechnen und Grid Computing dient, sich die jeweiligen Methoden jedoch unterscheiden. Paralleles Rechnen setzt ein deutlich höheres Maß an Koordination und Ressourcenteilung zwischen den einzelnen Knoten voraus, während Grid Computing in der Regel heterogener ist und Computer umfasst, die nur lose miteinander verbunden sind. Welche Form des verteilten Rechnens für Sie geeignet ist, hängt maßgeblich von der Aufgabe ab, die Sie erledigen möchten.
Warum brauchen Sie es?
Die Vorteile des verteilten Rechnens lassen sich am besten mit einem alten Sprichwort zusammenfassen: „Man sollte nicht alle Eier in einen Korb legen.“ Verteiltes Rechnen bietet kostengünstige Redundanz, da eine große Anzahl kleinerer Computer gemeinsam ein Ziel erreichen kann und der Ausfall eines einzelnen Computers keine Auswirkungen auf das Gesamtsystem hat. Auch die Skalierbarkeit ist beim Einsatz von verteiltem Rechnen deutlich besser, da Knoten je nach Bedarf hinzugefügt oder entfernt werden können. Wird paralleles Rechnen eingesetzt, um eine große Menge an Rechenressourcen auf ein einziges Ziel zu konzentrieren, kann damit das Niveau des HPC (High Performance Computing) erreicht werden.
Wie unterstützt GIGABYTE?
Per Definition setzt verteiltes Rechnen auf eine große Anzahl von Servern mit unterschiedlichen Aufgaben. Genau darin liegt die Stärke von GIGABYTE. Wenn Sie Server für parallele Rechenaufgaben suchen, sind die G-Series GPU-Server möglicherweise die ideale Lösung. Durch heterogenes Computing kombinieren sie die Vorteile von CPUs und GPGPUs und erzielen so hervorragende Ergebnisse. Weitere bemerkenswerte Produktlinien sind die H-Series High-Density-Server, die eine große Anzahl von Nodes in kompakten Formfaktoren unterbringen können; die vielseitigen R-Series Rack-Server, die Lücken in Ihrem System für verteiltes Rechnen schließen können; sowie die S-Series Storage-Server, die häufig in großer Anzahl als Storage-Nodes in einem Computing-Cluster oder einer Serverfarm eingesetzt werden. Auch beim Cloud Computing kann die Verteilung von Rechenaufgaben zwischen Rechenzentren in der Cloud und Edge-Computing-Geräten als Form des verteilten Rechnens betrachtet werden. Die Lösung von GIGABYTE für dieses Szenario sind die E-Series Edge-Server, die dafür entwickelt wurden, die Abdeckung am Rand des Netzwerks zu erweitern.