MEC (Multi-access Edge Computing)
Edge Computing mit mehreren Zugangsnetzen
Was ist Multi-Access Edge Computing (Mobile Edge Computing)?
Multi-Access Edge Computing (MEC), auch als Mobile Edge Computing bezeichnet, ist eine aufkommende Netzwerkdienstarchitektur, die Cloud-Computing-Funktionen und IT-Serviceumgebungen am Rand von Mobilfunknetzen oder anderen Zugangsnetzen bereitstellt. Ursprünglich konzentrierte sich die MEC-Technologie auf Mobilfunknetze. Ziel war es, Daten direkt von Basisstationen zu beziehen, die Belastung des Kernnetzes zu reduzieren und hochauflösende Bildverarbeitung sowie Datenübertragung lokal durchzuführen, ohne auf Antworten entfernter Server warten zu müssen. Dadurch lassen sich Latenzen effektiv reduzieren und Benutzererfahrungen verbessern.
Mit der rasanten Zunahme von IoT-Geräten und intelligenten Systemen sind MEC-Anwendungen längst nicht mehr auf Mobiltelefone beschränkt. Sie lassen sich auch in der Fertigung, in Smart Cities und in anderen Szenarien einsetzen, die eine latenzarme Verarbeitung großer Datenmengen mit hoher Bandbreite erfordern. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, änderte das European Telecommunications Standards Institute (ETSI) 2016 die Bezeichnung von „Mobile Edge Computing“ in „Multi-Access Edge Computing“. Damit wurde das MEC-Konzept über Mobilfunknetze hinaus auf verschiedene Zugangsnetze ausgeweitet. Dies verkürzt die Distanz zwischen der Erzeugung, Erfassung und Analyse von Cloud-Daten weiter und ermöglicht eine flexible Unterstützung verschiedenster Anwendungen und Dienste.
Mit der rasanten Zunahme von IoT-Geräten und intelligenten Systemen sind MEC-Anwendungen längst nicht mehr auf Mobiltelefone beschränkt. Sie lassen sich auch in der Fertigung, in Smart Cities und in anderen Szenarien einsetzen, die eine latenzarme Verarbeitung großer Datenmengen mit hoher Bandbreite erfordern. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, änderte das European Telecommunications Standards Institute (ETSI) 2016 die Bezeichnung von „Mobile Edge Computing“ in „Multi-Access Edge Computing“. Damit wurde das MEC-Konzept über Mobilfunknetze hinaus auf verschiedene Zugangsnetze ausgeweitet. Dies verkürzt die Distanz zwischen der Erzeugung, Erfassung und Analyse von Cloud-Daten weiter und ermöglicht eine flexible Unterstützung verschiedenster Anwendungen und Dienste.
Warum brauchen Sie Mobile Edge Computing? Wer benötigt es?
MEC überträgt die Prinzipien des Edge Computing auf Mobilfunknetze. Dadurch können Inhalte wie Filme, Videospiele, VR-/AR-Anwendungen und andere Multimedia-Inhalte näher am Nutzer am Rand des Netzwerks bereitgestellt werden, wodurch sich Latenz und Bandbreitenbedarf reduzieren. So können beispielsweise beliebte Videoinhalte an der Mobilfunkbasisstation zwischengespeichert werden. Das verringert den Bedarf an Backhaul- und Transportkapazitäten und verbessert die Ladezeiten.
Darüber hinaus kann ein MEC-Server Anwendungen wie intelligente Videoanalyse unterstützen. Videostreams lassen sich in Echtzeit analysieren, ohne sie an ein zentrales Rechenzentrum übertragen zu müssen. Dadurch werden Erkennungs- und Reaktionszeiten verkürzt und Ereignisse automatisch ausgelöst, beispielsweise bei zurückgelassenen Gepäckstücken oder zur Gesichtserkennung gesuchter oder vermisster Personen. Auch für Augmented Reality kann ein MEC-Server eingesetzt werden: Er ermöglicht die lokale Objektverfolgung und das lokale Caching von AR-Inhalten, um auf der Kameraansicht eines Mobilgeräts Augmented-Reality-Inhalte über den erfassten Objekten einzublenden.
Wie unterstützt GIGABYTE?
GIGABYTE arbeitet mit dem ITRI (Industrial Technology Research Institute) zusammen, um die für die Implementierung von MEC erforderliche Hardware- und Softwarearchitektur zu entwickeln. Eine Demonstration dieser Architektur wurde auf dem MWC 2019 (Mobile World Congress) in Barcelona vorgestellt. Sie soll als Teil eines Systems zur Übertragung von VR-Konzerten im neuen Taipei Center for Popular Music implementiert werden.