CISC (Complex Instruction Set Computer)
Computer mit komplexem Befehlssatz
Was ist das?
Während RISC für „Reduced Instruction Set Computer“ steht, steht CISC für „Complex Instruction Set Computer“. CISC und RISC lassen sich als unterschiedliche „Denkschulen“ bei der Entwicklung der Befehlssatzarchitektur eines Prozessors (ISA oder kurz Architektur) verstehen. Die Architektur bestimmt, wie ein Prozessor (z. B. eine CPU oder GPU) Befehle ausführt, welche Datentypen und Register er unterstützt, wie er den Speicher verwaltet und mit anderen Geräten interagiert. CISC unterstützt komplexe Befehle, die über mehrere Taktzyklen hinweg ausgeführt werden können, während RISC einfache Befehle verwendet, die innerhalb eines einzigen Taktzyklus ausgeführt werden können.
Als einfaches Beispiel aus der gesprochenen Sprache: Wenn Sie Ihren Computer auffordern, eine Tür zu öffnen, müssen Sie einem RISC-Prozessor jeden einzelnen Schritt des Vorgangs vorgeben (z. B. die Türklinke greifen, die Türklinke herunterdrücken, die Tür aufdrücken oder zu sich ziehen usw.). Ein CISC-Prozessor hingegen versteht Ihre Anweisung ohne weitere Erläuterungen. Obwohl die Rechenzeit beider Prozessortypen ungefähr gleich ist, kommt der CISC-Ansatz mit deutlich kleineren Codegrößen aus. Dadurch wird weniger Speicher benötigt, um die zusätzlichen Befehlszeilen zu speichern. Deshalb ist CISC nach wie vor der vorherrschende Ansatz bei PCs, Servern und Rechenzentren, während RISC hauptsächlich in Mobilgeräten eingesetzt wird – auch wenn RISC in letzter Zeit auf dem Servermarkt ein Comeback erlebt.
Als einfaches Beispiel aus der gesprochenen Sprache: Wenn Sie Ihren Computer auffordern, eine Tür zu öffnen, müssen Sie einem RISC-Prozessor jeden einzelnen Schritt des Vorgangs vorgeben (z. B. die Türklinke greifen, die Türklinke herunterdrücken, die Tür aufdrücken oder zu sich ziehen usw.). Ein CISC-Prozessor hingegen versteht Ihre Anweisung ohne weitere Erläuterungen. Obwohl die Rechenzeit beider Prozessortypen ungefähr gleich ist, kommt der CISC-Ansatz mit deutlich kleineren Codegrößen aus. Dadurch wird weniger Speicher benötigt, um die zusätzlichen Befehlszeilen zu speichern. Deshalb ist CISC nach wie vor der vorherrschende Ansatz bei PCs, Servern und Rechenzentren, während RISC hauptsächlich in Mobilgeräten eingesetzt wird – auch wenn RISC in letzter Zeit auf dem Servermarkt ein Comeback erlebt.
Warum benötigen Sie ihn?
Die Designphilosophie von CISC-Prozessoren besteht darin, die Komplexität in die CPU zu verlagern, damit der Rechenprozess die Software und andere Hardwarekomponenten möglichst wenig belastet. Dadurch können CISC-Prozessoren komplexe Workloads sehr schnell und effizient verarbeiten. Außerdem können sie von einer Technik profitieren, die als Multithreading bezeichnet wird. Der vorherrschende Typ von CISC-Prozessoren ist als „x86“ bekannt. Die Bezeichnung geht auf eine Reihe von Intel-Prozessoren zurück, die in den 1980er-Jahren auf den Markt kamen. Bis heute gibt es im x86-Markt nur zwei große Anbieter: Intel und AMD.
Neben den inhärenten Vorteilen von CISC profitieren x86-Prozessoren von einem vollständigen und umfassenden Software- und Hardware-Ökosystem. Dies ist unter anderem den langjährigen Investitionen von Intel und AMD in den PC-Markt zu verdanken. Obwohl ARM als führende RISC-Architektur zunehmend in den Servermarkt vordringt, ist x86 in den heutigen Serverräumen und der IT-Infrastruktur nach wie vor allgegenwärtig. Innovative neue Verfahren wie Flüssigkeitskühlung und Immersionskühlung wurden entwickelt, um den vergleichsweise hohen Stromverbrauch und die Wärmeabfuhr von CISC-Systemen zu bewältigen.
Neben den inhärenten Vorteilen von CISC profitieren x86-Prozessoren von einem vollständigen und umfassenden Software- und Hardware-Ökosystem. Dies ist unter anderem den langjährigen Investitionen von Intel und AMD in den PC-Markt zu verdanken. Obwohl ARM als führende RISC-Architektur zunehmend in den Servermarkt vordringt, ist x86 in den heutigen Serverräumen und der IT-Infrastruktur nach wie vor allgegenwärtig. Innovative neue Verfahren wie Flüssigkeitskühlung und Immersionskühlung wurden entwickelt, um den vergleichsweise hohen Stromverbrauch und die Wärmeabfuhr von CISC-Systemen zu bewältigen.
Wie unterstützt GIGABYTE Sie?
GIGABYTE Technology bietet eine umfassende Palette an x86-Servern mitAMD EPYC™- oderIntel® Xeon® Scalable-Prozessoren. Wählen Sie unsereE-Series Edge-Serverfür Edge Computing,G-Series GPU-Serverfür Anwendungen mit GPGPUs,H-Series High-Density-Serverfür HCI und HPC,R-Series Rack-Serverfür den allgemeinen Einsatz oderS-Series Storage-Serverzur Datenspeicherung. Darüber hinaus stehenW-Series Tower-Server/Workstationszur Verfügung, wenn Sie einen kompakten und leistungsstarken Server benötigen, der direkt auf Ihrem Schreibtisch Platz findet. GIGABYTE arbeitet außerdem mit verschiedenen Branchenführern zusammen, umFlüssigkühlung „direct-to-chip“,einphasige Immersionskühlung undzweiphasige Immersionskühlunganzubieten. Diese wegweisenden Kühllösungen unterstützen Sie dabei, den Energieverbrauch und die Wärmeabfuhr der fortschrittlichsten CISC-Prozessoren zu bewältigen.