MPP (Massively Parallel Processing)
Massiv-parallele Verarbeitung
Was ist das?
Das Konzept der massiv parallelen Verarbeitung (Massively Parallel Processing, MPP) wird auch als Parallelverarbeitung mit verteiltem Speicher (Distributed Memory Parallel, DMP) bezeichnet. Es handelt sich um ein System aus zahlreichen Rechenknoten, die jeweils über einen eigenen lokalen Speicher und ein Mikrokernel-Betriebssystem verfügen. Die Knoten werden gemeinsam von einem zentralen Betriebssystem verwaltet, das mit allen Mikrokerneln verbunden ist.
MPP kann als Alternative zum SMP (Multiprocessing mit gemeinsam genutztem Speicher) betrachtet werden, da die einzelnen Knoten nur lose miteinander verbunden sind und ihre Rechenressourcen, etwa den Speicher, selbst verwalten. Dadurch kann die MPP-Architektur große Datenmengen verarbeiten und bei der Arbeit mit umfangreichen Datensätzen deutlich schnellere Ergebnisse liefern. Grid Computing und Computercluster nutzen in der Regel eine Form der MPP-Architektur.
MPP kann als Alternative zum SMP (Multiprocessing mit gemeinsam genutztem Speicher) betrachtet werden, da die einzelnen Knoten nur lose miteinander verbunden sind und ihre Rechenressourcen, etwa den Speicher, selbst verwalten. Dadurch kann die MPP-Architektur große Datenmengen verarbeiten und bei der Arbeit mit umfangreichen Datensätzen deutlich schnellere Ergebnisse liefern. Grid Computing und Computercluster nutzen in der Regel eine Form der MPP-Architektur.
Warum benötigen Sie es?
Zu den Vorteilen von MPP zählen eine höhere Skalierbarkeit des Systems und eine bessere Leistung bei Workloads, bei denen unterschiedliche Prozessoren gleichzeitig an verschiedenen Teilen eines Programms arbeiten müssen. Zu den Nachteilen gehören der hohe Aufwand bei der Entwicklung von Programmen für parallele Verarbeitung sowie die deutlich größere Komplexität bei der Einrichtung des Systems. Es ist umfangreiche Planung erforderlich, um festzulegen, wie eine gemeinsame Datenbank partitioniert und wie die Arbeit auf die einzelnen Prozessoren verteilt werden soll. Zur Erleichterung der Kommunikation zwischen den Prozessoren und zur Koordination ihrer Aktivitäten kann eine Messaging-Schnittstelle, auch als „Interconnect“ bezeichnet, eingesetzt werden.
Letztlich hängt die Entscheidung für MPP, SMP oder eine andere Architektur davon ab, welche Aufgaben Ihre Server überwiegend ausführen sollen. MPP bietet aufgrund seiner zahlreichen unabhängigen Knoten in der Regel eine bessere Skalierbarkeit und höhere Verfügbarkeit. SMP kann dagegen geringere Administrationskosten verursachen und sich dank der eng koordinierten Prozessoren, die den Großteil der Rechenressourcen des Systems gemeinsam nutzen, besser für parallele Verarbeitung eignen.
Letztlich hängt die Entscheidung für MPP, SMP oder eine andere Architektur davon ab, welche Aufgaben Ihre Server überwiegend ausführen sollen. MPP bietet aufgrund seiner zahlreichen unabhängigen Knoten in der Regel eine bessere Skalierbarkeit und höhere Verfügbarkeit. SMP kann dagegen geringere Administrationskosten verursachen und sich dank der eng koordinierten Prozessoren, die den Großteil der Rechenressourcen des Systems gemeinsam nutzen, besser für parallele Verarbeitung eignen.
Wie unterstützt GIGABYTE seine Kunden?
Für Kunden, die eine MPP-Architektur einsetzen, bietet GIGABYTE eine breite Auswahl an Serverlösungen, darunter:
-H-Series High-Density-Server: Bieten ein hochdichtes Design für Zwei-Prozessor-Architekturen und können als Clustereinheit für hochdichte MPP-Systeme eingesetzt werden.
-G-Series GPU-Server: Bieten eine branchenführende Dichte an GPU-Beschleunigern und unterstützen GPU-Produkte von AMD und NVIDIA sowie Erweiterungskarten mit Xilinx- oder Intel-FPGAs und Qualcomm-ASICs.
-S-Series Storage-Server: Unterstützen hochkapazitive HDD-Speichermodelle mit 16, 36 oder 60 Laufwerksschächten für den Einsatz in Unternehmen und eignen sich für softwaredefinierten Speicher sowie MPP-Datasets.
-H-Series High-Density-Server: Bieten ein hochdichtes Design für Zwei-Prozessor-Architekturen und können als Clustereinheit für hochdichte MPP-Systeme eingesetzt werden.
-G-Series GPU-Server: Bieten eine branchenführende Dichte an GPU-Beschleunigern und unterstützen GPU-Produkte von AMD und NVIDIA sowie Erweiterungskarten mit Xilinx- oder Intel-FPGAs und Qualcomm-ASICs.
-S-Series Storage-Server: Unterstützen hochkapazitive HDD-Speichermodelle mit 16, 36 oder 60 Laufwerksschächten für den Einsatz in Unternehmen und eignen sich für softwaredefinierten Speicher sowie MPP-Datasets.